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01/2014

Stellungnahme zur Fassadensanierung des Universitätsklinikums Münster

Im Rahmen des im Jahre 2012 durchgeführten Wettbewerbs zur Fassadensanierung des Klinikums Münster, entschied die Jury Anfang letzten Jahres einstimmig für die Entwürfe des Büros Kleihues + Kleihues.
Nach den ersten Vertragsverhandlungen, spricht Marion Dreischer, Sprecherin des UKM, gegenüber den Westfälischen Nachrichten und anderen Medienvertretern davon, dass sich die Gespräche mit Kleihues + Kleihues Architekten als „sehr schwierig herausgestellt“ hätten und es „Probleme gebe mit Blick auf Planungsinhalte, Vergütung und Urheberrecht“.

Hierzu erklären wir wie folgt:

Wir haben den Wettbewerb gewonnen und hoffen daher auf den Auftrag mit den Planungsleistungen, so wie er im Wettbewerbsverfahren in Aussicht gestellt worden ist. Es ist sozusagen Geschäftsgrundlage der ganz erheblichen Architektenleistungen in einem Architektenwettbewerb, dass der von der Jury ausgewählte Entwurf dann auch weiterverfolgt wird.

Der Auftrag mit diesen weiteren Planungsleistungen wird bei der Verwendung von öffentlichen Mitteln in einem geregelten VOF-Verfahren erteilt. Das UKM ist hierbei an die Verfahrensregeln und das öffentliche Preisrecht gebunden. In diesem Verfahren befinden wir uns und können uns daher zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu Einzelheiten äußern. Wir stellen jedoch fest, dass uns ein Dissens zu Urheberrechtsfragen oder Planungsinhalten, wie es von der Sprecherin des Universitätsklinikums Münster, Marion Dreischer, angesprochen wurde, nicht bekannt ist. Über Fragen des Urheberrechts ist in den bisherigen Verhandlungsgesprächen überhaupt nicht gesprochen worden. Uns mitgeteilte Planungsinhalte, haben wir in unsere Angebote aufgenommen; dazu gibt es also ebenfalls keinen Dissens. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.