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Garden Campus Vaihingen, 2016

 

Der Pavillonstruktur der IBM-Gebäude von Egon Eiermann liegt ein Prinzip zugrunde, welches sich in der Moderne wie auch bereits in antiken Strukturen finden lässt: der fließende Raum. Diese Struktur wird in dem städtebaulichen Konzept für das neue Quartier aufgegriffen und zu einer Abfolge von Räumen weiterentwickelt, die mit der umgebenden Landschaft verbunden werden. Neubau und Bestand bilden eine Einheit indem sie sich in ihren Dimensionen am Maßstab der Eiermann-Bauten orientieren. Der bestehende Wald wird als eine der großen Qualitäten des Gebiets verstanden. Folglich sind die Baufelder in den umgebenden Waldsaum eingebettet und lassen ihn unmittelbar bis an die Gebäude heranreichen. Der Campus erhält so eine unverwechselbare Identität.