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WerkBundStadt, 2016

In unmittelbarer Nachbarschaft des WerkBundStadt‐Areals finden sich herausragende Beispiele der Berliner Gewerbe‐ und Industriebautradition, die eine Leidenschaft für das Detail, das Material (insbesondere Mauerwerk) und die Bauaufgabe verkörpern. Der Entwurf lässt sich von diesen Aspekten leiten und strebt danach, Altes zu entdecken und neu zu interpretieren. Das Zusammenspiel von Häusern, die ein Quartier bilden, kann man mit dem eines Orchesters vergleichen, in dem sich jeder Einzelton dem Gesamtklang unterordnet. Jedem Gebäude kommt dabei die Rolle zu, nur einen Ton zu treffen, diesen dafür aber umso präziser. Das Gesims als Grundmotiv taucht gleich einer Deklination in Variationen an der Fassade auf und gibt dem Entwurf seine Harmonie.